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Nebeleffekte

 

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Nebeleffekte mit Trockeneis

 

Sehr interessant für Bühne, Fotografen und Filmer oder für Ihre Party: Mit Trockeneis lässt sich sehr einfach ein effektvoller, dichter, stets auf dem Boden kriechender und völlig geruchsloser Nebel herstellen.

Das ist sehr einfach, punkt- und sekundengenau und ohne große Technik realisierbar.
   

 

Wie es geht

 

Sobald Sie das Trockeneis in Wasser legen, entsteht der Nebel.
 

Wenig Nebel

Nehmen Sie eine größere Schüssel voll erwärmtem Wasser, und legen Sie z.B. 50 gr. Trockeneis mit einer Zange oder einem dicken Handschuh in das Wasser.

Sofort quillt der weiße, geruchslose Nebel heraus und fließt nach unten und über den Boden.
 

Viel Nebel

Nehmen Sie in diesem Fall am besten eine Metallwanne (auf Bühnen Zinkregenrinnen oder -Kästen etc.), füllen Sie den Behälter mit Wasser und erwärmen Sie das Wasser mit einem kleinen Tauchsieder.

Geben Sie nun das Trockeneis in Stücken nacheinander hinzu, sofort entsteht der Nebel.

Die Erwärmung des Wassers ist notwendig, weil das tiefkühlende Trockeneis in größerer Menge das Wasser schnell zum Einfrieren bringt. In Wasser-Eis eingefrorenes Trockeneis “schmilzt” weiter und könnte das Wassereis drumherum ohne entsprechende Wärmequelle sonst explosionsartig springen lassen.

Die Wasser- und die Trockeneismenge daher vor dem “grossen Auftritt” vorsichtig ausprobieren.

Als Faustformel kann für einen dichten Nebeleffekt je Bühnenmeter und 15-20 Minuten Nebel mit gut 1 KG Trockeneis gerechnet werden.

Wenn nur kurzfristig genebelt werden soll, kann nicht verbrauchtes  Trockeneis wieder mit einer Zange aus dem Wasser heraus genommen werden und in einem Styroporbehälter bis zum nächten Einsatz verwahrt werden.

Beim Einsatz auf Bühnen ist darauf zu achten, dass sich bei hoher Luftfeuchtigkeit, niedriger Raumtemperatur und langer Benebelung auf der Bühne Eis bilden kann.

Zu weiteren Details und Praxisfragen stehen wir Ihnen mit unserer langjährigen Erfahrung gerne zur Seite.
 

 

Sicherheit

 

Trockeneis darf aufgrund der niedrigen Temperatur niemals mit Haut in Berührung kommen, weil es sehr schnell zu Erfrierungen bzw. Verbrennungen kommen kann.

Daher das Trockeneis grundsätzlich mit Zangen oder dicken Handschuhen anfassen.

Trockeneis löst sich beim Auftauen in geruchloses, nicht brennbares CO²-Gas auf, das - weil schwerer als Luft - auf dem Boden kriecht.

Daher ist auf eine gute Lüftung zu achten. In tiefer gelegenen (Keller-) Räumen sollte man auf den Einsatz von Trockeneisnebel verzichten oder die Luft mit Ventilatoren absaugen.

Insbesondere bei Kleinkindern und Tieren sollte man im Raum sehr vorsichtig mit Trockeneis sein.

Sehr einfach lässt sich die Gaskonzentration übrigens erkennen, wenn man Kerzen oder Teelichter in verschiedenen Höhen aufstellt, bei kritischer Gaskonzentration erlöschen die dann augenblicklich.

 

 

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Letzte Aktualisierung: 21/05/12 - webmaster